Frauenklinik des St. Franziskus-Hospital in Münster
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laparoskopische Mesh-Suspension

 
Bei einer ausgeprägten Senkung bis hin zum Prolaps oder Subtotalprolaps wird die Scheide oder nach Teilentfernung der Gebärmutter der Muttermund per Bauchspiegelung über ein Kunststoffband im Bereich des Kreuzbeines fixiert. Auch Blasen- und Darmentleerungsstörungen können in diesem Zusammenhang behandelt werden.
 

laparoskopische Cervicosacropexie mittels Mesh-Interponat


 

laparoskopische Sacrokolpopexie mittels Mesh-Interponat


 
Die Vorteile dieser Techniken sind überzeugend.
  • sehr geringer Blutverlust.
  • viel geringere Schmerzen nach der Operation.
  • weniger Wundinfektionen, da die endoskopische Technik eine größtmögliche Sterilität bietet.
  • schnelle Mobilisierung.
  • insgesamt schnellere Erholungsphase

 
Zur Einlage von Kunststoffnetzen über die Scheide:
 
Die vaginale Einlage von Kunststoffnetzen wird z.Zt. in einigen wenigen Kliniken durchgeführt. Diese Methode ist mit erheblichen Risiken und Komplikationsmöglichkeiten verbunden. So können neben Rektum-Scheiden-Fisteln, chronischen Entzündungen, durch Schrumpfung des Netzes bedingte Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Freiliegen des Netzes und viele andere Probleme nach der Op.auftreten. Darauf weißt die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) hin und stuft diese Verfahren als experimentell ein.